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Muttermilch der Zaubertrank

Mamas sprechen Klartext - Stillerfahrungen

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2019-10-09

Ich brachte es nicht übers Herz abzustillen - mein Baby hat ein Recht auf Muttermilch

Ich komme aus Österreich bin 37 Jahre alt und Anfang Juni dieses Jahres kam unsere Tochter unser Wunder Mia gesund zur Welt. Während der Schwangerschaft habe ich keinen Gedanken zum Thema Stillen aufkommen lassen ich war einfach nur so mit meinem Bauch beschäftigt und hatte neun Monate nur Angst da ich bereits 2 mal einen Abort und eine Eileiterschwangerschaft hinter mir hatte. Im Kreißsaal ging es dann bereits los Mia war kaum geboren so haben zwei Hebammen sie zwanghaft an meine Brust andocken wollen, es klappte nicht die Kleine verpasste mir nur einen Knutschfleck und somit entschied man dort ohne Stillhütchen geht da sowieso nix die Brustwarzen sind zu flach. Weiter gings dann auf Station ich hab die kleine angelegt angelegt angelegt mit Hütchen wirkliche Hilfe bekam ich nicht, natürlich kam es dazu das mit Pre zugefüttert wurde für mich war das ja zu diesem Zeitpunkt total normal ich kannte nichts anderes. Bei der U1 noch im Krankenhaus wurde dann das Zugenband geschnitten es sei zu kurz, von einer Vor- und Nachsorge war nie die Rede und wieder das selbe Spiel ich wusste es ja auch selbst nicht besser. Trotzdem klappte es noch nicht wirklich so kam ich dann über eine andere Schwester zur Milchpumpe sollte die kleine anlegen und dann pumpen, ein Rezept für eine Leihpumpe zu Hause bekam ich dann zur Entlassung noch gleich dazu. Zu Hause entwickelte sie trotz Nachsorge durch eine Hebamme alles in eine regelrechte Pumperei und daraufhin folgte auch noch eine Mastitis, diese wurde mit stillfreundlichem Antibiotika behandelt (wenigstens das wussten Sie hier) . Es war alles so schmerzhaft aber ich pumpte fleißig weiter so ca. 1500 ml pro Tag deshalb bekam die Kleine den Großteil der Muttermilch aus der Flasche, es gelang mir auch noch viel Vorrat einzufrieren. Täglich versuchte ich  es aber trotzdem weiter mit dem anlegen, es klappte nicht die Hebamme wollte Ihren Laser zurück und es kam mir vor es wollte mir niemand helfen es ging Wochen so weiter nur wunde Brustwarzen.  Ärzte sagten ich sollte abstillen ohne das meine Brustwarzen mal angeschaut wurden. Ich war verzweifelt und ging in die Stillambulanz eine  sehr positive wirkende Dame die Stillberaterin sein sollte hat sich meine Brustwarzen angesehen, sie meinte es sei nicht so schlimm und ich solle einfach so weitermachen mit pumpen und anlegen, ich kann ja schon stolz sein ich hab es ja schon fast zwei Monate so durchgehalten. Zu Hause probierte ich wieder aber die Schmerzen wurden immer schlimmer auch das pumpen schmerzte nur noch. Mein Mann war nur noch genervt von allem und wollte auch das ich abstille, glaub er konnte es einfach nicht ertragen das ich so Schmerzen hatte. Aber ich dachte wenn ich abstille die Milch kommt nicht zurück es muss doch irgendwas geben, etwas stimmt doch da nicht. Also suchte ich mir eine Gruppe bei FB mit Stillmamas vielleicht bekomme ich ja dort einen Rat. Habe mich dann einige Tage später getraut etwas zu posten. Es dauert auch nicht lange und Steffi Weiss kommentierte und nahm sich meiner an, ich schrieb dann mit Ihr über PN und lies mich auf eine Onlineberatung ein für mich der letzte Lichtblick, für meinen Partner eher das Gegenteil, er meinte nur wirst dir doch nicht über FB Hilfe holen und auch noch dafür bezahlen, im Krankenhaus haben Sie gesagt mach so weiter. Wir kamen an einen Punkt wo wir gegensätzlicher nicht sein konnten, fühlte mich wirklich alleine nur meine Mama und meine Cousine haben mich immer weiter bestärkt. Und ich wollte stillen, Muttermilch ist das beste und stillen nicht nur Nahrungsaufnahme. Ich chatete also einige Zeit mit Steffi und Sie hat aus weiter ferne nur via Nachrichten und Foto´s erkannt wo die Probleme liegen.
Soor, Vasuspasmus, Stillhütchen, pumpen, anlegen, Zungenband …. Mit all Ihren Info´s gewappnet startete ich wieder in die Stillambulanz und ich hatte Glück diesmal schien es das eine wirkliche Stibe dort war und die mir auch noch zugehört hatte und alles bestätigt hat was ich schon wusste von der lieben Steffi. So nun endlich wir werden behandelt und es kann nur noch bergauf gehen. Nach 14 tägiger Soorbehandlung und nach dem neuerlichen durchtrennen vom Zungenband hatten wir nochmal einen Rückschlag, da sich die kleine wieder an ein anderes saugen gewöhnen musste wenn ich das hier richtig formuliere, denn schließlich hatte ich ihr auch noch das Stillhütchen weggelassen. Liebe Steffi du hast mich auch da nochmals Mut gemacht ja ohne Dich würde ich auch diese Zeilen nicht schreiben.
Es klappt nun so toll das stillen wir lieben es und Papa auch er ist nun so richtig Stolz auf uns was wir geschafft haben. Steffi Danke Danke du bist 24/7 für uns Mamas und unsere Schützlinge da hilfst mit Rat und Tat du betreust so viel täglich in den Gruppen einfach weil du deine Arbeit liebst. Finde es so schade das du so weit entfernt bist würde dich gerne drücken Liebes. Wir freuen uns auf eine lange Stillbeziehung. Wir fühlen uns sicher weil wir wissen das wir Dich Steffi an unserer Seite haben.

Anita & Mia

anitapoell1 - 20:18:47 @ Stillerfahrungen | Kommentar hinzufügen




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